Montag, 25. April 2022

Abenteuer 19: Die Orkland-Trilogie Teil 1: Im Spinnenwald

 Dem obligatorischen Aufruf für „wahre Helden“ folgend geht die Reise weiter in den Norden, gen Thorwal. Bei der Formulierung denkt man zwar eher an „Ware: Helden“, aber davon lassen sich unsere Dösbaddel ja nu schon laaange nicht mehr abschrecken. Also Aufi!

In Thorwal stellt sich dann einiges genauso dar, wie man es erwartet hatte und anderes, nun ja, ganz anders, als irgendwie erwartet… Kneipenschlägereie, Saufgelage und Co gehören ja bekanntlich zum guten Ton – da kann man sich erfahrungsgemäß leicht einfinden. Vor allem Vard und Linaya kommen sofort auf ihre Kosten. Derweil versucht der Rest der Gruppe den Verfasser des nebulösen Auftrags ausfindig zu machen. Erst einmal weniger simpel als man sich denken würde. Kann doch der ein oder andere Thorwaler nicht einmal zwei Sätze geradeaus lesen. Doch schließlich findet man in einem Exil-Tulamiden genau den Mann mit dem Durchblick. Die Hetfrau Garhelt Rorlifsdottir-Jandasdottir, eine wahrhaftig Weise unter den Rüpeln hier zu Lande, stellt sich als Repräsentative der Suche nach Wissen heraus und zeigt damit, dass es auch in Thorwal mitunter mit dem Kopf zur Sachen geht und nicht nur mit den Muskeln. Nun wird unserer Abenteurergruppe kurzerhand vorgestellt, um was es sich handelt, sodass man dem Gesuch nachkommen kann, oder gegebenenfalls doch nicht.

Immer wieder war die Stimmung in der Gruppe gemischt, wenn es raus in die Natur ging, anstatt gemütlich in der Zivilisation unter zu kommen und immer eine Taverne in Spuckweite zu haben. Diesmal sollte es alles anders kommen.

Eine Expedition stand an… Na wenn das nicht mal verspricht, ein waschechtes Abenteuer in Reinkultur zu werden. Über einen unbekannt langen Zeitraum komplett in der Wildnis unterkommen zu müssen und nicht einmal zu wissen, was man denn wann und wo zu Gesicht bekommt. Dazu noch ohne wirkliches Kartenmaterial – den DAS gehört mit zum Auftrag, also die Anfertigung dessen „on the fly“.

Nun ja, man muss ja irgendwann mal über seinen Schatten springen, seine Ziele höher stecken und man kann ja bekanntlich auch nur an seinen Herausforderungen wachsen. So sei es denn. Ausgerüstet mit allem, was man für solch ein Unterfangen gebrauchen kann, wird aufgebrochen. Bis Phexcaer wird man noch persönlich durch die gute Hetfrau eskortiert, danach ist man auf sich selbst gestellt und es geht –wie man es beim Rat des Blöden seit jeher gerne lauthals erschallen lässt:

„IN DE WALLLD!!!“

Doch schon nach dem ersten kleineren Etappenziel wird so manch ein Abenteurerleben mal eben ‚en passe‘ auf den Kopf gestellt. Achaz jagen einen Hirsch quer durchs Unterholz und stolpern dabei kurzerhand vor den Planwagen. Ähm ja. Verwundert, dass ein gewisser Gaukler tatsächlich der Sprache der Rssaah befähigt ist und sich mitteilen kann, scheint erst einmal alles in Butter. Man wird ins Lager genommen, von riesigem Insekten-Getier gerettet und selbst der Wagen wird gut getarnt abseits des Weges in relative Sicherheit gebracht. Im Lager angekommen muss natürlich der König der Achaz-Sippe noch sein Okay geben, ob wir dort auch übernachten dürfen… Tja und daaaaa wird es dann ziemlich kirre. Obwohl der wehrte Herr der Echsen durchaus im Stande ist, sich in gebrochenem Garethi auszudrücken, will Fillin vorbildlich den Rsssah-Dolmetscher machen und damit die Gruppe in einem guten Licht dastehen lassen. Wenn es denn nur so einfach gewesen wäre. Denn genau in den entscheidenden Momente versteht er absolut nicht, was von allen erwartet wird und was er genau vorhat. Während noch über Mutproben und sonstige wilden Spekulationen gefrotzelt wird, manövrieren sich zwei Weggefährten in eine scheinbar unverständliche Pattsituation, aus der sie ohne weiteres nicht mehr herauszukommen scheinen. Durch weitere wilde Meister-Moves und wenig Entgegenkommen bei der Erläuterung der Situation und den Gegebenheiten, ist plötzlich ein gewisser Halbelf vermeintlich mit der Prinzessin der Echsen angetraut worden.

W ?! T ?! F ?!

Da dort alle (OT) so dermaßen mit der Szene überfordert sind -und der Meister sich da auch nirgends reinreden lassen will- ist das dann erstmal der neue Status Quo. Der gewisse Halbelf nimmt es dann sehr wörtlich mit dem letzten Satz des Königs „du zeigen ihr die große weite Welt…“

# jo-geht-klar-pappi

Am nächsten Morgen geht es dann weiter in die Wallachei, aber mit einigen überaus nützlichen Hinweisen, leider verfasst in feinstem Kauderwelsch. Hütet euch vor dem Riesen, dem Fladderlapp und den Pflanzen, die Kügele spucken! Wird ja immer besser hier. Bis hierhin dachte echt noch jeder, dass alle Herausforderungen in Form von Orks den Weg kreuzen würden… Vermaledeites Orkland!

In einem verlassenen Dorf stolpert man als nächstes über einen Haufen Goblins. Die können einem wenigstens helfen, was diese ominöse Pflanze angeht. Nicht zuletzt da man mit Theschja eine durchaus goblinische Respektsperson dabei hat. Nach erneuter Übernachtung geht es weiter mit der Erkundung. Nach einer kurzen und zweifelhaft anmutenden Begegnung mit dem Riesen, wird er Kurs doch wieder aus den offen Ebenen und sumpfigen Gefilde in den großen Wald gelenkt. Und wie sollte es auch sein, das nächste Problem, das sich ankündigt, lautet wieder nicht Orks, sondern Spinnen. Große Spinnen. Große Spinnen mit merkwürdigen magischen Eigenschaften. Diese schaffen es doch glatt, nach einem Scharmützel auf dem Weg, Linaya zu entführen! Hinterher!

Nun müssen unerbittlich Fährten gelesen werden, um die Spuren der Biester zu verfolgen. Als man denkt, dass man nichts mehr weiter findet, wird auf einem Hügel auf eine bessere Beobachtungsposition gehofft, die sich tatsächlich auszahlt. Das Versteck der Spinnen wird ausfindig gemacht und geraided.

So – und nun genug der Spoiler – seit gespannt, was sich dort in den Höhlen alles abspielt und mit welchen Tricks das Abenteuer überstanden wird.





Montag, 21. März 2022

Abenteuer 18: Silvanas Befreiung

 Zurück auf Los! Begeben Sie sich nach Havena, bezahlen Sie ihre ausstehende Zeche, machen Sie eine neue, noch größere Zeche und stürzen Sie sich Bier über Kopf in ein neues haarsträubendes Unterfangen… Und da alles innerhalb einer Nacht!

Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier?

Es ist tatsächlich vollbracht! Der wohl kurioseste Haufen Abenteurer, den Aventurien jemals zu Gesicht bekommen hat, hat es doch TATSÄCHLICH geschafft, einmal die südliche Rundreise zu überstehen (körperlich natürlich…mittlerweile muss auch der letzte einen Teil Matsch in der Birne haben… Zorgan, Fasar, Selem, Chorhop, Al’Anfa, Mengbilla… Achievement unlocked: Rabatt bei den Anconitern - lassen Sie drei Verrückte zum Preis von zweien einliefern!). Wobei nicht nur das, die Gruppe hat nicht nur niemanden verloren, sondern an Zuwachs gewonnen. Wer hätte das erwartet?

Aber so nostalgisch und typisch feucht fröhlich die Revival-Party im “Internet” (aka die Kneipe zwischen den Netzen) auch startet, sie wird dann doch jäh unterbrochen. Ein verzweifelter Alrik (aka PROST!) stürmt herein und fleht um jede Hilfe, die er bekommen kann. Die liebliche Silvana wurde in ihrem Haus von irgendwelchen tückischen Piraten entführt…

Wohin? IN IHREN EIGENEN KELLER?! DAFUQ?!

Aber hey, Keller sind mittlerweile ja das zweite Zuhause unserer Gruppe (zwinker, zwinker), also sieht man sich das mal genauer an. Und ja, irgendwie liegen bereits mehr Figuren unter den Tischen, als an ihnen… aber hey: Buff ist BUFF! Also los! LEEEEEROOOOOYYYYYYYYYYYY………………………



Montag, 14. März 2022

Abenteuer 17: Die Bettler von Grangor

 Auf Geheiß von Naima und ihrem Kontakt in Belhanka geht es schnellstens ans nächste Etappenziel: Grangor. Widerwillig und missmutig werden alle kostbaren Waffen am Stadttor abgegeben, um überhaupt einreisen zu können. Soviel zum Schutz eines Auftraggebers. Aber naja, allen anderen sollte es dann ja voraussichtlich genau gehen. Glück für die, die mit wenig gut umgehen können.

Unsere Gruppe wird bei Herrn Regon Hortemann vorstellig, eines Ratsmitglieds der Inneren Kammer zu Grangor. Einige seiner Kollegen sind unter zweifelhaften Umständen ums Leben gekommen und er will tunlichst nicht der nächste in dieser glamourösen Reihe sein. Scheinbar hatte er das Pech auf seiner Seite, als alle übrigen hohen Häuser der Stadt schneller gehandelt haben und sich jegliches Schutz-Personal bereits unter den Nagel gerissen bzw. unter Sold gestellt haben. Tja, dann greift man halt auf externe Spezialisten-Teams zu, die bereits mit fast allen Wassern gewaschen sind und ihre unorthodoxen Dienste feilbieten. Wer weiß, vielleicht ist genau das das Detail, welches den entscheidenden Unterschied machen wird. Verschwörungen und interne Stadt-Intrigen? Erleben sie ja immerhin nicht zum ersten Mal…

Damit ist der Primäre Auftrag, Herrn Hortemann zu beschützen, recht schnell verhandelt und angenommen. Darüber hinaus wäre es natürlich auch wünschenswert, wenn in einem das Mysterium um die Todesfälle gelöst wird, damit die Situation nicht noch zum Dauerzustand ausartet.

Also eine neue Runde Detektei von Ferdok, das hatte sich ja bisweilen eigentlich sehr gut etabliert. Nun gibts das ganze auch mit einem Handicap, da Fillin ja sich ja vorübergehend körperlich in seinem Fillimirinda-Ich befindet. Aber hey, sich schminken, verkleiden und passabel schauspielern können sie ja in beiden Formen ganz ansehnlich. So versuchen alle, sich möglichst schnell in den Gegebenheiten der neuen Umgebung zurecht zu finden und an Hinweise und Informationen zur Aufklärung zu gelangen. Das wiederum scheint hier an den gewöhnlichen Stellen, die man meist zuerst ansteuert allerdings bei weitem weniger effizient und zügig von Statten zu gehen. Geschweige denn, dass man überhaupt nachvollziehen könnte, wer denn genau welche Daten und Informationen wo aufbewahrt und für wen sie auf welchem Wege und Umfang überhaupt erst zugänglich sind.

Da werden Archive und Ämter aufgesucht, die nicht adäquat besetzt sind, oder die Unterlagen leider gerade an andere Stellen weiter verliehen haben, da dort augenscheinlich sehr wichtige Untersuchungen dran fortgeführt werden. “Ob man da irgendwie dran käme?” “Ja man könne ja ein Gesuch stellen und in einigen Wochen wären die Unterlagen ja bestimmt wieder zurück…” ÄHm, ja… NEIN?! Schließlich stellt sich heraus, dass in dieser Stadt alles irgendwie unter der Schirmherrschaft des Efferdtempels läuft. Ja auch wichtige aktuelle Dokumente, Beschlüsse etc. werden dort verwahrt. Genau, möglichst in der Nähe von Wasser, während man sich hier ja eh überall auf Inseln befindet.

Die spinnen, die Grangorianer!

Aber was soll’s, je skurriler und abgedrehter es die Situation mit einem meint, auf so unkonventionellere Ideen kommen die Spezis aus unserer Abenteurergruppe bekanntlich. Tumult im Efferd Tempel, damit man schneller und einfacher durchgelassen wird - Roger! Als Babysitter der Hortemann-Kinder durch die Gegend ziehen und zwischendurch Messer-Tricks beibringen - Level up! Sich als Zwergen-Junggesellin darbieten, um an weitere Infos zu kommen - ach Gottchen, klar! In besudelte alte Kleider steigen und sich unter falschen Namen in die ortsansässige Bettlergilde einschleusen - halt mein Bier!

Dann stellt sich nachts heraus, dass ihr Schutzbefohlener tatsächlich in akuter Gefahr ist. Und nicht nur das, es ist scheinbar auch höchst effektive Magie mit im Spiel! War ja eigentlich klar, dass so etwas kommt, wenn in der Stadt halt keinerlei größere Waffen geduldet werden. So werden die Theorien verdichtet und an allen losen Enden gezupft, bis man etwas stichhaltiges in die Finger bzw. Ohren bekommt. Selbstverständlich endet alles nachher in wilder Improvisation, so wie es sich hier gehört: Türen eintreten, Schweinehaufen, Geheimagenten, mysteriöse Keller, Vendetta, BIER!

Schließlich wird man nach Aufdeckung der ganzen Geschichte von allen hohen Häusern Grangors über zwei Wochen herzlich empfangen und zu diversen Events eingeladen. Das lässt man sich nicht zweimal sagen und genießt auch mal das “Heldendasein” eines Abenteurers… bitte nochmal Bier nachschenken…sehr verbunden.



Montag, 7. Februar 2022

Zwischenspiel 7: Der Westcoast Boattrip

 Auszeit! Zurück aus dem Dschungel und den wahnwitzigen Ereignissen dort, bleibt der Terminkalender fürs Erste mal leer. Urlaub klingt da ganz passend… Einfach mal die Seele baumeln lassen und sich nicht um sämtliche Ungerechtigkeiten der Welt zu sorgen.

So lassen Vard und Nedime es sich auch nicht nehmen, nun ihre Flitterwochen nachzuholen, denn seit damals in Mherwed ist ja schon der ein oder andere Tag ins Land gegangen und es war ja irgendwie auch immer etwas los. Marscha wird sie dabei begleiten, da die andere Option eine Schiffsreise wäre, die sie tunlichst zu vermeiden sucht. Zu dritt geht es mit dem Planwagen rustikal-romantisch durch den letzten nördlichen Teil von Aventuriens wildem Süden. Von Mengbilla nach Drôl und von Drôl weiter nach Neetha, wo sie wieder mit dem anderen Teil der Gruppe zusammentreffen werden.

Fillin, Tiunarynn, Theeschja und Linaya nehmen derweil das Angebot des Kapitäns Phyrgaios an und fahren mit ihm in seine Heimat -den Zyklopeninseln- nach Mura auf Hylaïos. Dort lässt man es sich bei Wein und Delikatessen gut gehen, lauscht und erzählt Abenteuergeschichten und Legenden. Die ein oder andere Besichtigung wird hier dann auch noch eben mitgenommen, bevor es dann mit dem Schiff wieder weitergeht in Richtung Neetha.

Nun, die einst vergebens erhoffte Kreuzfahrt nachholend, kommt man ziemlich auf seine Kosten. In Methumis, Belhanka, Kuslik und Bethana gibt es einiges zu sehen und zu entdecken, wo für jeden Geschmack etwas mit dabei ist. Vard wird beim Höchsten der Rahjakirche empfangen, Fillimirinda empfängt ein kleines Wunder der Rahja und Tiunarynn lässt sich zum Akolythen der Hesindekirche ernennen.

In Bethana wird das Geschehen dann doch wieder ein wenig hektisch. Zum einen kreuzen sich die Wege eines sehr umtriebigen Händlers/Erfinder/Abenteurers namens Sedef ibn Adâd al'Kafi aus Khefu, der so einiges Interessantes in seinem Repertoire zu haben scheint, zum anderen meldet sich Naima Amarizio mit einem womöglich dringendem aber auch sehr lukrativen Auftrag an uns. Diesen hat sie scheinbar von einem ihrer Bekannten aus Grangor erhalten - ein edler Zeitgenosse, wie er im Buche steht: wohlhabend, vertrauenswürdig und einflussreich. Naja das mit dem einflussreich scheint sich gerade bei einigen höheren Gesellen der Stadt zu relativieren, während sie unerklärlicherweise tot aufgefunden werden… Da scheint Gefahr im Verzug zu sein, sodass die stolze Guckguck schnellsten startklar gemacht wird und gen Grangor weiter zieht.

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Nebenher haben wir unsere 100. Episode aufgenommen, die dann heute am 07.02.2022 planmäßig On-Air geht. Pünktlich hierzu konnten wir wieder das ein oder andere Schmankerl verzeichnen:
1. Maddin hat sich ein besonderes "Geburtstagsintro" einfallen lassen - Dankeschön!!!

2. Wir haben für das wahrscheinlichst bekloppteste Intro (bis jetzt) gesorgt und es fehlt eigentlich tatsächlich nur die zugehörige Karaoke-Maschine...

3. Neben Melly, haben wir doch glatt einen zweiten Gast-Spieler, der uns für die Folge 100 bzw. das zugehörige Abenteuer begleiten wird - wer weiß, vielleicht auch darüber hinaus noch etwas länger. Danke hier an "den König", unser letztes verbliebenes Mitglied des Rat des Blöden.

Nun an dieser Stelle gerne auch wieder ein großes DANKE an alle da draußen, die sich nach wie vor gebannt unsere zum Teil abwegigen Eskapaden in Aventurien geben. Wenn es nach uns geht, werden noch weitere 100 Episoden folgen und wir hoffen, dass ihr die Reise mit uns machen werdet. Wie immer gilt: Feedback, Input, Anregungen sind erwünscht. Michi treibt sich nun für uns auch auf Twitter rum und gibt dort die Themen rund um unsere neuesten Folgen zum Besten, sowie hier und da einige zusätzliche Infos und Anregungen peripher um den Podcast herum.

In diesem Sinne, rein in die Rinne! Bzw. mögen die Zwölfe und der Blödsinn auch weiterhin mit euch sein!


Montag, 24. Januar 2022

Abenteuer 16: Kamaluqs Rache

  Mit der gebeutelten Guckguck (guck-guck) in Mengbilla einlaufend kann sich zuerst einmal wieder etwas entspannt werden. Man mag es auch Zerstreuung nennen, wonach sie suchen. Wie das allgemein hin bei unserer illustren Truppe aussieht, kann man sich ja selbst getrost ausmalen:

“Her mit der nächsten Taverne! Aaaallllriiiiik, eine Runde Schnaps!”

Mit von der Partie nun auch Marscha Klappertopf, die das seltene Glück im Unglück hatte, sich als Sklavin auf dem Markt von Mengbilla wiederzufinden.  Naja, Unglück als Sklavin, Glück damit, von Linaya erlost geworden zu sein, Unglück damit, in die wahrscheinlich verrücktesten Abenteuer mit dieser Reise-Gruppe hineingezogen zu werden, Glück wiederum damit, nach Bestehen eben jener wieder frei zu sein… Die Skepsis gegenüber Alkohol- und Drogenkonsum in dieser Gruppe nimmt man dann mal als Herausforderung in jedwedem Sinne.

Am nächsten Tag kreuzen sie die Wege mit einem verzweifelten Hesinde-Geweihten, der nach Helfern sucht, die seine verschollenen Kameraden im Dschungel aufspüren sollen. Das nächste Abenteuer ruft also bereits und da ihr Schiff aktuell einige Zeit im Trockendock zu Reparaturen verbringen wird, eilt ja auch sonst nichts - da kann man dann doch getrost direkt wieder etwas neues erleben, oder?

Gesagt, getan, gepackt, gesegelt. An Bord der “Haiflosse” geht es mitsamt 30 Söldnern, die einer ähnlichen Missionen an verschollenen Alchimisten nachgeht, in Richtung Dschungel rund um Mengbilla. Um sich mit den neuen Weggefährtinnen und -Gefährten auf die Schnelle mal gleich etwas näher zu kommen, veranstaltet man kurzum ein Schaukampf Turnier an Deck. Skurile Begegnungen und dramatische Wendungen lassen unsere selbst natürlich auch mit Auftretenden mehr oder weniger weit im Tunierbaum gelangen. Freundschaften und Fehden mögen entstehen, denn wo gehobelt wird, da fallen manchmal Hobel!?

In DEM Handelspsoten von Aventurien (oder zumindest der näheren Umgebung des namenlosen Dschungels) wird sich noch mit den nötigsten Utensilien fürs Überleben im Urwald gewappnet und dann in Einbäume umgesattelt, um weiter zu fahren. Ungewohnt, neu und mystisch bietet sich diese Umgebung unserem Trupp dar und wie manch eine(r) zur Natur steht, wissen wir ja auch mittlerweile…

Nach einigen Tagen erreicht man das scheinbar erste Etappenziel: ein Urwald-Dörfchen aus spärlichen Hütten und mit verdutzt, verängstigt dreinblickenden Eingeborenen Mohas. Kein Wunder, bei dieser heranrückenden Armada?! Aber Moment, dafür sind ja die Clowns aus dem Abenteuer-Zirkus mit an Bord. Nach noch reichlich mehr verursachter Verwirrung, aber auch der Vermeidung von jeglicher Gewalt, wird man von einem Geweihten empfangen, der vermitteln und aufklären kann. Nach einem Abend voller Informationsaustausch und einer Prophezeiung, soll sich am Folgetag zu Fuß weiter in den Dschungel aufgemacht werden.

Doch nach einem bösen Erwachen stellt sich der neue Status Quo komplett anders da. Die Söldner haben wohl doch völlig andere Herangehensweisen im Sinn gehabt und ihre Vorurteile den Eingeborenen gegenüber tun da auch das ihre dazu. Mit großer Mühe und Not kann ein Massaker im Dorf abgewandt und ein Ultimatum ausgehandelt werden. Nun rennt die Zeit, für die Vermissten vielleicht viel weniger, als die vielen Unschuldigen Bewohner. Mit einer letzten List schafft es ein Moha, dem Gewirr zu entkommen und unterstützt die Wagemutigen auf ihrem Marsch in den Urwald.

Aber schon bald soll sich zeigen, dass sich die ASL mal wieder zu etablieren vermag:

Mit dem Stock!

Zwei Mal!!

Gnaden euch die Zwölfe, ihr verlaustes Babarenpack!



Montag, 17. Januar 2022

Neuigkeiten von der Kopfkino-Kasse: Das mysteriöse Abo

 Wie in den Episoden-Beschreibungen bereits ergänzt und in den Aufnahmen der letzten Wochen immer wieder mal erwähnt: Ihr könnt uns nun in Form eines Abos monatlich unterstützen.

Nachdem bereits vermehrt nachgefragt wurde, ob es irgendeine Form geben würde, wie man sich für die Unterhaltung erkenntlich zeigen könnte, oder generell Support leisten kann, können wir nun sagen: Ja!

Klar supportet ihr uns ja schon. Mit euren Wiedergaben und eurem Interesse an unserem Podcast, mit Likes und Reviews, mit Erwähnungen auf diversen Portalen, mit Nachrichten und Mails.

Ein ordentliches "Danke dafür!" auf jeden Fall schon einmal! Gerne weiter so!

Für all diejenigen, die es auch gerne noch etwas weiter treiben wollen (pun intended 😉 ) haben wir jetzt auch eine Möglichkeit: Abonniert uns gerne via Spotify oder Anchor für 1€ im Monat.

Unsere Marschrichtung bleibt dabei aber auch, dass minimal Material hinter die Paywall kommt. Das heißt, dass alle Abenteuer & Co wie gewohnt Piraten-Sender-like veröffentlicht werden und für alle verfügbar bleiben sollen. Das Modell gibt jedoch vor, "Premium-Inhalte" zu deklarieren, weshalb irgendetwas da angeben mussten. Aktuell kommt ihr in den Genuss einer 45 minütigen absoluten Rohaufnahmefassung einer Kanutour auf der Außenalster in Hamburg anlässlich Hompy's Geburtstag in 2021. Man versteht die Hälfte nicht komplett, da das Ganze komplett spontan gemacht wurde, aber ihr kennt uns ja bestimmt schon zu Genüge, um zu erahnen wie sich das darbieten mag xD:

BiA-Style - Ganz im Sinne des Rates des Blöden und vollkommen chaotisch.

Derartigen Nonsense dürft ihr dann in vollends unregelmäßigen Abständen dort erwarten, sofern ihr es darauf anlegt.

Primär gilt die Devise "Support ist kein Mord!" und wer seine 10-15 Stunden Entertainment im Monat mit einem blöden Euronen aufzuwiegen vermag, ist dazu ganz herzlich eingeladen.

Danke!!!


Darüber hinaus hat uns Michi einen Twitter-Account angelegt, weswegen er und/oder Fillin demnächst auch das neue Waffentalent "Hashtags" erlangen werden...

folgt uns: Rat des Blöden a.k.a. @BloedInAventuri

Ihr könnt es den Beiden dann gerne nach machen #BlödinAventurien #RatdesBlöden #BiA #BiAKonsum #pnpde #DSA


Bis neulich

Montag, 3. Januar 2022

Special 10: Der Blöd in Aventurien Jahresrückblick 2021

Erneut ist ein Jahr vorüber und es scheint wie ein Jojo-Effekt: Fast alles ist genauso verrückt wie letztes Jahr -wenn nicht sogar noch schlimmer  und in Aventurien hat sich wieder einiges getan. Wie letztes Jahr schon, geben wir einen Rückblick und eine Zusammenfassung darüber, was sich inhaltlich so alles getan hat. Spoiler ggfs. nicht zu vermeiden. Wir versuchen es jedoch weitestgehend...

Eine Reise durch den Aventurischen Süden von Vard´s Rahja-Kloster bei Erkenstein über Fasar, Mherwed, Kunchom, Selem, Al’Anfa bis Brabak mit den folgenden Highlights an den Kopf-Kino-Kassen:

28 Shots Later    (Futter für Al’Tacht)

Aliens vs Adventurers    (Erben alten Blutes*)

Desert-Dere-Devil    (Imuhar Teil 2*)

Mr. & Mrs. Sløshet    (Nedime - die Tochter des Kalifen)

The Lootenant    (Das Schiff der verlorenen Seelen)

The Filthy Element    (Der letzte Wunsch**)

Linaya Croft: Temple Raider    (Die sieben magischen Kelche)

The Expenditures    (Der Fluch der schwarzen Schlange)

 

Dazu kamen

Gastspieler:            Danke an dieser Stelle an *Lena, **Andix und aktuell Melly!

Ein Gastredner bei Top 25 Biere:    Marco - auch hier ein Dankeschön!

Ein neues Episoden-Intro:    Noch einmal ein großes Dankeschön an Maddin!

Der nächste Twink-Charakter nach Linaya:    Nedime.

Aufgrund der Exkurse durch die zum Teil adaptierten sehr frühen DSA Abenteuer aus früheren Versionen kam es auch des Öfteren zu einer Verlagerung des Spielstils: ACTION! Ja viele verrückte Kämpfe, viele verrückte Gegner, viele verrückte Figuren. Zudem hat sich unser mittel- bis langfristiges Ziel, über den bekannten südlichsten Punkt Aventuriens hinaus zu segeln und neue Welten zu entdecken, nach stetigem Nachforschen und Erkundigen vorerst erledigt. Vielleicht ein andermal.

Wir bedanken uns an dieser Stelle dann natürlich auch nochmal bei allen denen, die sich unseren Podcast dieses Jahr angehört haben. Wir hoffen, dass es 2022 genauso charmant-chaotisch weitergehen wird, und dass wir euch noch viele weitere unterhaltsame Stunden präsentieren werden.

Wie fragte mein Spieß immer: Irgendwelche Sorgen, Nöte, Anträge?

Wie immer sind wir auch dankbar für alles, was an Feedback von euch bei uns ankommt! Habt ihr ein bestimmtes Abenteuer, was ihr gerne umgesetzt hören wollt? Eine bestimmte Stadt oder Gegend in Aventurien, die unbedingt auf unserer to-do-Liste landen muss? Her damit! Meister Linne braucht neue Herausforderungen xD

Was gefällt euch besonders, was gar nicht? Wovon mehr, wovon weniger? Ich weiß zwar nicht mehr, wie der eine Spruch bezüglich “wir sind ja nicht vollends beratungsresistent…” war, aber offen für neue Impulse sind wir garantiert… Intensität der Umsetzung bleibt dann abzuwägen ;)

Merkt Euch: Ein Bisschen Blödsinn geht immer, trainiert die Bauchmuskeln samt Zwerchfell und entspannt die Seele! (soviel zum Workout unterwegs)

In diesem Sinne - helft uns den BiA-Konsum in der Welt weiter anzukurbeln!!!

Dankeschön in die Republik!

Thanks into the world!

Habt’s Dank in die Alpen!

Tänan teid väga poole Eestni!